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Sri Lanka - Perle im Indischen Ozean

Ein Reisebericht mit Fotostrecke von Franz Aßhauer

Sri Lanka am Indischen Ozean Sri Lanka – das ehemalige Ceylon – ist eines der beliebtesten Reiseländer Südostasiens. Der Inselname bedeutet „strahlendes Land“, ein irdisches Tropenparadies. Vielfach wird Sri Lanka auch das „Juwel des Indischen Ozeans“ genannt: weiße, von Palmen gesäumte Strände, funkelnde Saphire, tropische Gewürze und wohlschmeckende Früchte, alte Königsstädte, Urwaldriesen und Orchideen, Buddhastatuen, Tempel und Dagobas, immergrüne Dschungel, Wolken verhangene Berge, Reisterrassen und Teeplantagen, eine faszinierende kulturelle, religiöse und landschaftliche Vielfalt auf kleinem Raum. Dazu gastfreundliche Menschen, die den Besucher herzlich empfangen.

Eng verbunden mit der Geschichte Sri Lankas sind seine Religionen. Sri Lanka ist ein religiöser Schmelztiegel, der Buddhisten (69 %), Hindus (18 %), Moslems (8 %) und Christen (8 %) zu einer Gemeinschaft werden ließ.

Sri Lanka liegt nur wenige Kilometer von der Südspitze Indiens entfernt. Von Deutschland dauert der Flug ca. zehn Stunden bis Colombo, der Hauptstadt des Landes. Sie ist die größte und modernste Stadt der Insel mit rund 800 000 Bewohnern. Insgesamt leben auf Sri Lanka 20 Millionen Menschen, 24 % in den Städten und 76 % auf dem Lande. Diese Zahlen lassen erkennen, dass die meisten Inselbewohner in der Landwirtschaft arbeiten.

Am 4. Februar 1948 erlangte die bis dato britische Kronkolonie Ceylon ihre Unabhängigkeit. Amtssprache blieb jedoch bis 1957 immer noch Englisch, das auch heute noch Handels- und Bildungssprache geblieben ist; allerdings ist seit jenem Jahr Singhalesisch verbindliche Amtssprache.

Prächtige Pagoden und Tempel befinden sich an vielen Orten. Da der überwiegende Teil der Bevölkerung an die Lehre Buddhas glaubt, genießen die Safran gewandeten Mönche großen Respekt. Zu den Hindus, der zweitgrößten Volksgruppe, gehören hauptsächlich die Tamilen, die im Norden und Nordosten der Insel wohnen. Nach den jahrelangen blutigen Auseinandersetzungen zwischen Singhalesen und Tamilen ist seit geraumer Zeit der Norden der Insel mit seiner Metropole Jaffna wieder für den Tourismus geöffnet.

Das Bergland im südlichen Zentrum der Insel ist oft Wolken verhüllt. Hier ist es kühler als im Rest des Landes. Im Hochland gedeiht das „grüne Gold“ der Insel, der berühmte Ceylon-Tee. Sein Anbau ist für Sri Lanka – neben dem Tourismus – der wichtigste Wirtschaftszweig. Nach Indien und China ist die Insel der drittgrößte Teeproduzent.

Die wechselvolle Kolonialgeschichte ist besonders gut in Galle an der Südküste Sri Lankas zu erkennen. Hier kann der interessierte Besucher noch portugiesische, holländische, britische und einheimische Architektur studieren.

Rund um Galle findet man die schönsten Küstenabschnitte der Insel; empfehlenswert sind aber auch die Strände nördlich von Colombo in der Nähe von Negombo.

So ist Sri Lanka, die „Perle im Indischen Ozean“, mit seiner Fülle von kulturellen, religiösen und historischen Stätten und Städten und den wunderschönen, Palmen gesäumten Stränden, alljährlich Ziel für viele tausend Besucher, als tropische Traumurlaubsinsel kaum zu überbieten.

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